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FARBEN KOMBINIEREN

WIE KOMBINIERT MAN FARBEN RICHTIG?

Wie oft stehen wir Frauen morgens vor dem Kleiderschrank und wissen nicht, was wir heute, wie kombinieren sollen? Oft ist man sich unsicher beim Stylen. Doch damit ist nun Schluss. Wir verraten dir, welche Farbtöne sich am besten miteinander stylen lassen und wie du in deinen Outfits Highlights setzen kannst.

WELCHE FARBEN PASSEN ZUSAMMEN?
DER FARBKREIS ALS ORIENTIERUNG 

Der Farbkreis, oder auch Farbrad genannt, gilt für alles, was mit Farben zu tun hat. Jedoch gilt er vor allem als Orientierung, welche Farbtöne sich in der Fashionwelt richtig kombinieren lassen. Die drei Grundfarben Rot, Blau und Gelb befinden sich im Innersten des Kreises, aus denen sich alle anderen Farbabstufungen mischen lassen. Mischt man diese Primärfarben, entstehen die Sekundärfarben Grün, Orange und Violett. Farben, die nebeneinanderliegen, bewirken harmonische Farbkombinationen. Kontraste setzt man hingegen mit Farben, die im Kreis gegenüberliegen.

FARBEN EINER FARBFAMILIE

Besonders harmonisch erscheinen Farben, die im Farbrad nebeneinanderliegen. Da sie sich sehr ähneln, ergeben sie die perfekte Kombination. Ein Pullover in einem kräftigen Pinkrot passt wunderbar über ein dunkelrotes Kleid mit weißen Punkten.

TON IN TON

Outfits, die Ton in Ton sind, bewirken Harmonie pur für das menschliche Auge. Man kann entweder Outfits im gleichen Farbton oder in diversen Farb- abstufungen zusammenstellen. In unserem Beispiel wird ein Mantel mit einer Hose im selben Farbton kombiniert. Man könnte aber auch noch Kleidungsstücke integrieren, die blasser oder kräftiger sind.


KOMPLEMENTÄR-
FARBEN

Farben, die im Farbkreis gegenüberliegen, nennt man Komplementärfarben, wie beispielsweise Blau und Orange. Diese sind komplett gegensätzlich, ergeben den größtmöglichen Kontrast und garantieren daher einen starken Auftritt.


KONTRASTFARBEN

Beim Hell-Dunkel-Kontrast werden helle und dunkle Kleidungsstücke kombiniert. Helle Töne weichen optisch eher zurück und dunkle hervor. Beim Kalt-Warm-Kontrast werden warme mit kühlen Farb- tönen zusammengestellt. Rot und Braun werden als warme Farben bezeichnet, Blau und Grau wirken hingegen eher kalt. Kombiniert man diese Farben, ergibt sich ein toller Look.

EIGENER FARBTYP BESTIMMEN

Wer Farben kombinieren möchte, sollte sie auf Hautton und Haarfarbe abstimmen. Für die bestmögliche Farbwirkung wird in 4 Typen unterschieden: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Sommer- und Winterfarbtypen weisen entweder einen dunklen, olivfarbigen Hautton oder sie besitzen eine helle blasse Haut eventuell mit leichten Blauschimmer. Die Augenfarbe ist im Bereich der kühlen Farbnuancen – entweder stechend blaue Augen oder blaugraue, grünblaue oder sogar schwarze Augen. Die Bandbreite der natürlichen Haarfarbe reicht von Platinblond bis Blauschwarz. Das Unterscheidungsmerkmal zwischen Sommer- und Wintertyp sind die Farbpigmente. Der Wintertyp weist in der Regel mehr Farbe in Haaren, Haut und Augenfarbe auf. Zu beiden Farbtypen passen eher kühle Töne, wie Gelb, Lila, Eisblau und Silber.

Herbst- und Frühlingsfarbtypen gehören zu den warmen Farbtypen. Die Haut ist in einem goldbraunen Ton gebräunt oder man besitzt eine helle, beige Hautfarbe, die von goldbraunen Sommersprossen übersät sein kann. Die Haarfarbe ist angenehm warm und kann zwischen Blond und sogar Braunschwarz liegen. Das Spektrum der Augenfarbe reicht von Katzengrün über Rehbraun bis Schwarzbraun. Der Frühlingstyp besitzt in der Regel weniger Farbpigmente in Haar- und Augenfarbe als der Herbsttyp. Zudem hat der Frühlingstyp häufig rosige Bäckchen. Warme, helle Töne, wie beispielsweise warmes Grün, Gold, Rot- und Brauntöne schmeicheln den Herbst- und Frühlingstypen besonders.


3 TIPPS BEIM FARBEN KOMBINIEREN

Tolle Kombipartner

Die Töne Schwarz, Weiß, Grau und Beige werden als Nichtfarben in der Mode bezeichnet und harmonieren zu allen Farben. Sie dienen perfekt als Grundlage für ein farbiges Outfit und lassen sich auch untereinander wunderbar kombinieren.

Weniger ist mehr – Akzente setzen

Umso mehr Farben kombiniert werden, desto auffälliger ist der Look. Idealerweise benutzt man daher zwei Farben gemeinsam, denn weniger ist oftmals mehr. Akzente kommen mit wenigen Farben besonders gut zur Geltung. Bei einer weiteren Farbe sollte darauf geachtet werden, dass Sie sie nur als Accessoire einsetzen, damit es nicht zu viel wird. Die Nichtfarben sowie die klassische Blue Jeans müssen dabei nicht als Farbe gezählt werden, da sie sehr schlicht sind und zu allem kombinierbar sind.

No Go’s beim Farben kombinieren

Bei Farbkombinationen sollte sich am Farbrad orientiert werden. Primär- und Sekundärfarben liegen dort eng beieinander. Bei diesen Kombinationen sollte man vorsichtig sein. So wie sich aber Trends verändern, verändern sich auch die Farbkombinationen bei Outfit-Looks. Während früher Orange- und Pink-Kombis ein No-Go waren, erobern Neonfarben seit einiger Zeit die Fashion-Welt. Die heutige Fashionwelt lässt uns alles nach Lust und Laune stylen, wie es uns selbst gefällt.